Logo-BI-Kopf



Informationen zum Bebauungsprojekt "Heidemühle"


Plan-Haeuser-Heidemuehle_14-05-2018-02

Heidemühle Neubausiedlung Lageplan LPG-Gelaende-Google_Earth

Die Gemeinde Hoppegarten plante im Jahr 2018 zusammen mit einem Investor:
58 Einzel- oder Doppelhäuser mit bis zu 320 m² Wohnfläche je Haus und mind. 290 Stellplätzen.


Unmittelbar im Landschaftsschutzgebiet (LSG) Erpetal !
Die Einwohnerzahl von Heidemühle sollte von aktuell 18 um über 800 Neubürger steigen!


Diese Planung ist endgültig gestoppt!

Petition erfolgreich abgeschlossen!

Über 1.750 Bürger haben unsere Sache durch ihr Votum bei der change-org-Petition unterstützt und damit erreicht, dass diese Bebauung vom Tisch ist!

smiley-FS


Zwischenzeitlich hat allerdings eine neue Gesellschaft, die ZaE Projekt GmbH aus Berlin, das Gelände erworben. Was dieser Investor vor hat, wissen wir noch nicht, wir hoffen aber, dass sein Hauptprojekt zunächst die Entmüllung des Geländes sein wird.

Die Stimmung in den Gemeindegremien scheint sich inzwischen deutschlandweit gegen immer neue Flächenbauprojekte zu wenden, siehe dazu den Siedlungsstopp in der Gemeinde Hohen-Neuendorf und im Leitkommentar des "Tagesspiegel" vom 16.12.2019, wo es u.a. heißt:

"Berlin wird immer voller, das Umland ebenfalls. In der Großstadt haben viele ein Gefühl dafür bekommen, dass mehr Wachstum insgesamt nicht mehr Lebensqualität für jeden Einzelnen mit sich bringt, sondern eher das Gegenteil. Das Stichwort: überstrapazierte Infrastrukturen. Manches an dieser Entwicklung zeigt sich im Umland. Um Berlin herum wird gebaut und gesiedelt, dass die Steuereinnahmen sprudeln. Familien verlassen die Großstadt, bauen im Umland oder erfüllen sich per Kauf den Traum von eigenen Haus. Zeit für die Politiker in den Städten und Gemeinden, Berliner Fehler zu erkennen und möglichst nicht zu wiederholen. Ein paar Beispiele? Falkensee, westlich von Berlin, hatte nach dem Mauerfall 22 000 Einwohner. Für 2030 rechnet die Politik mit 50 000. Oder Potsdam: von 140 000 Einwohner kurz nach der Wende auf jetzt 178 000, Tendenz steigend. Teltow: 15 500 Einwohner waren es 1996, 26 000 im Jahr 2015. Noch deutlich heftiger boomt Schönefeld. Schon jetzt erlebt die Gemeinde starken Zuwachs. 15 000 Menschen wohnen dort. 30 000 sollen es bis 2030 werden. In Grünheide östlich von Berlin sind derzeit 8400 Menschen gemeldet. Sollten mit der dort geplanten Tesla-„Gigafactory“ tatsächlich 3000 Arbeitsplätze entstehen, dürfte Grünheide ebenfalls einen kräftigen Zuzug erleben. Kommunalpolitiker geraten darüber ins Schwärmen. Da sind die Einnahmen aus der Grundsteuer und die Anteile an der Einkommensteuer, die für Kitas, Schulen, Schwimmbäder oder Bibliotheken ausgegeben werden können.

In Bayern haben umweltbewegte Bürger mit einem Volksbegehren namens „Betonflut eindämmen“ versucht, den Verbrauch von Flächen und deren Versiegelung zu begrenzen. Die Verfechter der Initiative haben daran erinnert, dass auf versiegelten Flächen keine Tiere mehr leben und keine Pflanzen mehr wachsen. Auch daran darf in Zeiten des Artensterbens mal erinnert werden. Außerdem ziehe jedes Gewerbezentrum, jede Kombination von Lebensmittelmarkt, Drogeriemarkt und einer Tankstelle Kaufkraft aus dem möglicherweise noch vorhandenen Einzelhandel. Tatsächlich ist nicht jeder betonierte oder asphaltierte Quadratmeter ein Quadratmeter in Richtung Fortschritt.

Die Betonflut-Gegner forderten, den Flächenverbrauch - die Umwandlung von landwirtschaftlicher oder natürlicher Fläche in Siedlungs- oder Verkehrsfläche - auf fünf Hektar täglich zu begrenzen. Das Volksbegehren scheiterte am Verfassungsgericht, das das Planungsrecht der Kommunen unzulässig beschnitten sah. Die bayrische Staatsregierung will das Fünf-Hektar-Limit nun trotzdem beachten, ohne die kommunale Bauplanungshoheit einzuschränken. So sollen „Flächensparmanager“ zum Einsatz kommen. In Brandenburg hat es zumindest das Thema schon mal in den Koalitionsvertrag geschafft. „Die Koalition entwickelt eine Entsiegelungsstrategie“, heißt es vielversprechend. Die Kommunen sollen beim Erstellen von Baulückenkatastern und Flächennutzungsplänen unterstützt werden. In Hohen Neuendorf, nördlich von Berlin, sind die Planer ihrer Zeit schon voraus. Dort sollen trotz wachsender Bevölkerung keine neuen Baugebiete mehr ausgewiesen werden. Gut so. In Sachen Dichte sollte sich das Umland auch weiterhin sehr deutlich von der Großstadt unterscheiden." (Tagesspiegel, 16.12.2019)





Was sagen der Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg und der Flächennutzungsplan?

Landesentwicklungsplan 2019

Flächennutzungsplan: Begründung
Flächennutzungsplan: Abwägung
Zentrale Feststellungen des Flächennutzungsplans

Thema: Zersiedelung - Der Spiegel v. 28.04.2018

Steckbrief: Das Erpetal im Landkreis Märkisch Oderland

Aktuell:
Vereinssatzung


Schwierigkeiten beim Lesen der Dokumente? Dann benötigen Sie den Acrobat Reader, den Sie hier bekommen: Acrobat Reader





Das Gelände der geplanten Bebauung:

Vielen Dank an alle Unterstützer!
erpetal-01
Wir bleiben dran und informieren Sie weiterhin an dieser Stelle.






Bürgerinitiative
"Rettet das Naturschutzgebiet Erpetal!"




Email: heidemuehle@email.de


Impressum    Datenschutzerklärung